1986) Eilfften Th. erſtes B. 7
ter dem Vorwand, fie ſehen nicht, daß Genfnoch zur Zeit einer Beſatzung benoͤthiget, glau-ben auch nicht, daß der Hertzog weder Genfnoch die Waat werde angreiffen, er wuͤrdedann darzu gereitzet; Zudem ſo ſey kein Ge—ſandter des Koͤnigs anweſend, ohne deſſen Be—willigung ſie die Verſicherungs-Gelder nicht her-aus geben koͤnnten; bitten unterdeſſen die vonBern nicht allzuhitzig zu verfahren, und keinenKrieg in der Eidsgenoſſenſchafft zu entzuͤnden;des Erbietens, daß im Nothſall, wann man,daß der Huͤlffe vonnoͤthen ſey„erkennen werde,ſie ſich alsdann auch gutwillig werden finden laſ-ſen. Der in Franckreich abgeſendete Raths⸗Bothbrachte zuruͤck, es werde der Koͤnig den Hertzogdurch ein Schreiben vermahnen, die um Genfherum verlegte Voͤlcker abzufuͤhren, und ſeineAnſprachen in Freundlichkeit, oder nach demRechten zu ſuchen. Die in die Waat geſchick-te drey Raths⸗Bothen beſichtigten allerorten diePaͤſſe, und wie dieſelbige bewahret, ermunter-ten auch die Unterthanen zur Treue und Dapf—ferkeit. Auf den Nothfall hatten auch die vonBern den Auszug zu ihrem Panner erfriſchet,ſiebenzehen Hauptleuthe zu freyen Fahnen er-nennet, tauſend welſche Schuͤtzen zum ſtuͤndli-chen Auszug, und alle welſche Vaſallen zumAufſitzen auf den erſten Winck ſich bereit zuhalten, verordnet.
.
A 3 Im