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[Band 6.]
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100 Geſch. der Schweitzer.(1589

worauf ſie die Vogtey Terny verwuͤſtet. In-dem nun die Verbundene das Schloß zu Tho-non belagerten,(die Stadt ergab ſich alſobald)nahmen ſie unterdeſſen Baleyſon Pvoire undden Thurn de la Flechere weg; allwo fuͤnf vonden fuͤrnehmſten Beſatzungs- Knechten aufge-henckt worden, weil ſie waͤhrender Unterhand-lung auf die Verbundene geſchoſſen, und etli-che getodet. Den 26ſten als das Geſchüuͤtze an-gelanget, uͤbergab der Herr von Dingy dasSchloß zu Thonon, zog mit achtzig Soldatenheraus, und ward an ſeine Sicherheit beglei-tet. Des folgenden Tags ward die Veſtung

dipaille, nachdem man das Holtz mit Sturmeingenommen, berennet. Die Beſatzungs-Knechte wolten von keiner Übergabe was hoͤren,theils weil der Ort feſt, theils auch weil ſie ei-nen ohnfehlbaren Entſatz hoffeten. In derThat der gehoffete Entſatz langete des folgen-den Tags zu Olulin, zwey Meilen von Thonon, an, und beſtund in 1500, Reiſigen, tau-ſend Fuß⸗Knechten, und fuͤnfhundert leichtenPferden, unter Anfuͤhrung des Grafen vonMartinengue, und des Freyherrn von Sonas.Zwey Tage hernach ſtellte der Herr von Guttriſeine Geſchwader Reuter auf eine Ebene, dieun etwas erhoͤhet, und Creſt genennet. Sobald die Feinde ſolches entdecket giengen ſie mitvierhundert Lantzen auf dieſelben loßund trie-ben ſie biß an den Grendel der Stadt Thononzuruͤcke,