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[Band 7.]
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344 Geſch. der Schweitzer(1622zuſpringen verbunden. Darauf dienet zur Antwort,daß die Worte Treu Aufſehen auf welche man ſichgründet, ſchon auf unterſchiedlichen Tagſatzungen undandern Zuſammenkuͤnfften erbeutelt worden, und hatdoch noch miemahlen können erwieſen werden, daß ſol-che auf eine thaͤtliche Huͤlffe ſich erſtrecken. Neben demſo ſoll die Erb⸗Einigung jezt, da es zu des Ertz-Her-zogs Vortheil dienet, guͤltig ſeyn, ſo er doch durch ſeinengewaltthaͤtigen Einfall in die Buͤnde ſchnurgerad dar-wider gehandelt; dann ſo er je etwas an die Buͤndnerzu ſprechen gehabt, haͤtte er nach Vorſchrifft der Erb-Einigung verfahren ſollen. Wann man aber einenVertrag nur in denen Stuͤcken und Umſtänden, die ei-nem beliebig, halten will, ſo iſt ſolches kein Vertrag mehr.Aus dieſen und andern Grunden wollen wir den Spa-niſchen Anwald abgewieſen haben. Dieſer Meinungfielen die meiſten bey, und alſo mußte Caſati ohne Hulffeabziehen. Hierauf brachten die Evangeliſchen auf dieBahn, ob es nicht gut ware eine anſehnliche Geſand-ſchafft von gemeinen Eidsgenoſſen an den Kong inFranckreich zu ſenden, um demſelben, den Zuſtand, inwelchem ſich das Bündner Land dießmahl befinde,gründlich vor Augen zu legen. Es wollten aber dieCatholiſchen in dieſen Antrag nicht einwilligen, ſuchtenihr altes Lied hervor: Sie haben ſchon viel Muͤh, Ar-beit und Koͤſten der Buͤndner wegen angewendet, ſeyaber nicht zum Beſten aufgenommen worden, ſo moͤch-te auch dieſe Bothſchafft, wie andere fruchtlos ablauf-fen, oder gar zur Verhetzung beyder Koͤnige vonFranckreich und Spanien gegen einander dienen, alſowollen ſie ſich in dieſe Sache nicht mehr miſchen. Aufdieſe Weiſegieng die Verſammlung aus einander.

Ende des dreyzehenden Theils.