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[Band 7.]
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170 Geſch. der Schweitzer(1624

Breſſe ſolte zu ſtehen kommen, durch die Eids-genoſſenſchafft in Buͤnden zu ſenden. Hingegenverheißt der Venetianiſche Geſandte, daß dieim Bund geſetzte Anzahl Volcks auch auf denVeltliniſchen Grentzen werde in Bereitſchafftſtehen. Auch ſollen die Venetianer die grobenStucke, Kriegs⸗ Vorrath, und was zu Ein-nehmung der Veſtungen im Veltlin nothwen-dig/ anſchaffen, die Unkoͤſten und was auf erſt-beſagte vierhundert Pferde gehet, ſollen von denVerbundenen nach der Bunds⸗Anlage bezahltwerden. Es ward auch abgeredt, daß derGraf von Mannsfeld mit 30000. Mann in derVerbundenen Koͤſten dem OeſterreichiſchenHauß anderswo zu ſchaffen geben ſolte. Die—ſer Jrtickel aber iſt niemahls zum Stande ge-kommen. Wann einer von den Verbundenendeßwegen mit Krieg ſolte angefochten werden,ſollen die uͤbrigen ihm zu Huͤlffe ziehen. DieſeArtickel ſollen von den Verbundenen noch vorEnde dieſes Monats ratificirt und beſtaͤtiget wer-den, die Anſtalten aber ſolten unterdeſſen ohneAufſchub vor ſich gehen. Mit dieſer Abrede wardder Herr von Meſnin wieder in die Eidsgenoſ—ſenſchafft geqſendet. Den 15 den September iſteine Tagſatzung zu Solothurn gehalten worden,auf welcher die Koͤniglichen Bothſchaffter vonden Eidsgenoſſen Volck begehret. Die Ca-tholiſchen erzeigten ſich zwar willig in Franck-reich, nicht aber in Buͤnden zu ziehen. Es hat-

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