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[Band 7.]
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230 Geſch. der Schweitzer(16275

koͤnne auch nicht glauben, daß dieſer Schlußdie Meinung der guten Patrioten von Schweitzgeweſen, vielmehr habe es das Anſehen, daßdieſer Schluß durch eine paßionirte Feder, weiter als er ſolte, ſey ausgedehnet worden. Esſey auch nicht glaͤublich, daß die von Schweitz,die allezeit ſo gut Catholiſch geweſen, die Freund-ſchafft des Catholiſchen Koͤnigs ſo gering ſchaͤetzen, durch welche ſie doch von ihren Verbun-denen, den Reformirten Orten, geehret und ge-foͤrchtet werden, des Nutzens zu geſchweigen,den ſie ſonſt taͤglich von derſelben gehabt. SeineMeinung wegen Abtretung des Veltlins habeer ihnen bereits eroͤffnet, uͤber gegenwertigenAntrag aber, der mit Bedrohungen begleitet,koͤnne er ihnen, ehe er ſeinen Hof berichtet, kei-ne Antwort geben. Nur Geſpraͤchsweiſe waszu ſagen, ſo muͤſſen vier Stuͤcke der Wieder-abtretung vorgehen. Erſtlich, daß die Fran-tzoſen dem Papſt, daß ſie ihm das Veltlin ausden Haͤnden geriſſen, genug thun. Zum an-dern, daß die Veltliner ihrer Religion, Lebensund Guͤter genugſam verſichert werden. Drittens,dem Biſchoff von Chur, und vierdtens, dem Haußvon Oeſterreich wegen der acht Gerichte einGenuͤgen geſchehe. Über den erſten Punctenkoͤnnen ſie den Paͤpſtlichen Nuntius fragen. Soſcheinen auch die Veltliner noch nicht in genug-ſame Sicherheit geſetzet zu ſeyn, welche derMarggraf von Coeuvres mit Bedrohen vermah-

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