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[Band 7.]
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318 Geſch. der Schweitzer(1628

miſchen Reichs, kein, wohl aber zu Montfer-rat einiges Erb-Recht hatte. Nach ausge-ſtorbener Haupt-Linien nun waren die von Ne-vers in der Erbs-Nachfolge die nechſten, welchevon langer Zeit her ſich in Franckreich geſetzet,doch aber aus gleichem Gonzagiſchen Hauſe ab-geſtammet. Dieſe unterſtuͤtzete nun der Koͤnigin Franckreich mit allen Kraͤfften. Es war aberHertzog Carolus von Nevers nicht nur der nech-ſte Erbe, und von dem verſtorbenen HertzogVincentz in ſeinem letzten Willen zur Nachfolgeernennet, ſondern es hatte auch ſein Sohn, dervon Rhetel, erſtgedachte Printzeßin Mariagleich bey dem Abſterben des letzten Hertzogsehelich getrauet, und alſo alle Rechte zu Man-tua und Montferrat auf ſeiner Seiten. Deſſenungeachtet wolten die Spanier die von Guaſtalla, welche zwar auch von eben dieſem Gonzagiſchen Hauſe, aber von weiterm Herkom-men, zu dem Hertzogthum, und mit demſel-ben ihren eigenen Nutzen befoͤrdern. Der Kaiſer, wie leicht zu erachten, hielt es mit Spa-nien, und erzeigete ſich hoͤchſt erzoͤrnet, daß dervon Nevers, ohne ſein, als obriſten LehenHerrns Wiſſen und Willen, nicht nur den Ti-tul eines Hertzogs von Mantua an- ſondernauch das Hertzogthum ſelbſt in Beſitz genom-men. Daher er⸗ſchon in den erſten Monatendieſes lauffenden. 162 8ſten Jahrs bey 16000.Mann, und zwar meiſtentheils Reuterey, inSchwa-