1647) Siebenzehenden Th. III. B. 71
ihren und den Schwediſchen Schiffen Mißver-ſtaͤndniß und Thaͤtlichkeiten ſich entſpinnen koͤnn-ten. Was das Bey⸗Memorial, den Biſchoffvon Coſtnitz, und zum Theil auch den Abt vonSt. Gallen betreffe, ſo werde er ſich, nachdemder Kriegs⸗ Staat ſich anlaſſe, ſolchergeſtaltauff hren, daß die Herren Eidsgenoſſenge ſpuͤhren ollen, daß ihre Vorbitte nicht ohneFrucht geweſen. Zu Aufheiterung nun dieſerAntwort dienet zu wiſſen„daß dazumahl derHerr Feld-Marſchall die Stadt Lindau zuWaſſer und Land eingeſchloſſen und belagerthatte, dieſelbe aber iſt durch Herrn Grafen zuWolffegg ſo wohl beſchuͤtzet worden, daß derSchwediſche Feld⸗Obriſte den ten MertzenNeuen Calenders unverrichteter Sachen dieBelagerung aufheben muͤſſen. Weil auch inder Eidsgenoͤßiſchen Geſandten Vortrag ge-meldet worden, daß die Koͤnigin Chriſtina inSchweden ſie friſcherdings ihrer beharrlichenFreundſchafft verſichert, ſo dienet zu wiſſen,daß dieſelbe durch ihren Reſidenten in der Eids-genoſſenſchafft ein Schreiben vom roden Fe-bruarius 1646. aus Stockholm uͤbergeben laſ-ſen. Weil ſie ſich der guten Freundſchafft, ſoihr ſeliger Herr Vater Adolphus der Groſſeglorwuͤrdigſten Angedenckens, ſonderlich vonder Zeit an, da er die Waffen wider das HaußOeſterreich zu ergreiffen gezwungen worden,mit einer loͤblichen Eidsgenoſſenſchafft gepflo-
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