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[Band 9.]
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80 Geſch. der Schweitzer(1647

vielmehr wolle ſich eine ſolche Vergeltung ſei-ner Koͤnigin gebuͤhren, als welche mit ſo vie-lem ihrer eigenen Unterthanen Blut die allge-meine Freyheit der Chriſtenheit beſchuͤtzet, undnoch auf dieſe Stunde mit Beyhuͤlffe ihrerBunds⸗ Verwandten erhalte, wordurch ſieſich nicht nur um das deutſche Reich ſondernauch um die Eidsgenoſſenſchafft ſelbſt verdientgemacht.Seine Koͤnigin befinde auch fuͤr unnoͤthigdie Grentzen ihres uralten Reichs zu erweitern,als welches weitlaͤufftig genug/ und uͤber fuͤnf-zehen Aſtrologiſche Grade ſich erſtrecke, und ob-wohl das Erdreich von Natur kalt, ſo ſey esdoch ſo reich und fruchtbar an Silber, Kupffer,Eiſen, Schwefel, Vitriol; Pech, an Getreid/Fiſchen, Viehzucht, Wildpraͤt ꝛc. daß es anFruchtbarkeit andern Reichen zu vergleichen,an Metallen aber und guten Meer⸗ Haͤfenvon kemem moͤge uͤbertroffen werden. Es geheauch dieſem Reich darum nichts ab, daß indemſelben anderer Voͤlcker Koͤſtlichkeiten undPracht in Pallaͤſten, Haͤuſern, Überfluß inKleidern, und Nahrung, ſtattlichen Gaſte-reyen ꝛc. welches man jetzt Leutſeligkeit nenne,in der That aber ein Stuͤck der Dienſtbarkeltſey, nicht gefunden werden. Vielmehr koͤn-ne dieſer Voͤlcker Gluͤckſeligkeit geruͤhmet wer-den, als welche von der jetzigen Zeiten hoch-geſtiegenen Laſtern nichts wiſſen, und ſich 10ne