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[Band 9.]
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1692) Siebenzehenden Th. XII. B. 297

denſelben kein Brot liefern, ſondern ſie mit Ge-walt abtreiben ſollen. Auf diſe Erklaͤrung ant-worteten die Eidsgenoſſen, ſie waͤren unter an-dern auch eben deßwegen verſammelt, um ſichwider allen feindlichen Einbruch dieſer raͤuberi-ſchen Voͤlcker in gute Verfaſſung zu ſtellen,und wann ihre Grentzen ſollten verletzet und be-treten werden, ſich ſelbſten Recht zu ſchaffen,und ſich an den Beleidigern zu raͤchen. Hier-auf entſchuldigte er ſeinen Koͤnig, daß derſelbebißher nach ſeinem Willen den Eidsgenoſſennicht entſprechen koͤnnen; Er haͤtte in Guienneund Anjou, wegen den Rebellen, ſo viel Un-gelegenheit und verdrießliche Haͤndel vor ſich,daß er fuͤr dießmahl, wie gern er auch wollte,an nichts anders gedencken koͤnnte; Alſo wol-len die Eidsgenoſſen, weilen es dem Koͤnig nichtan gutem Willen, ſondern an Vermoͤgen fehle,noch eine Zeit lang Gedult tragen, und die heil-ſame Bunds⸗Erneuerung deßwegen nicht hin—terſtellig machen. Auf dieſen Antrag haben dieEvangeliſchen Orte fuͤr ſich insbeſondere ge-ſchloſſen, ſich zu Erneuerung der Buͤndniß kei-neswegs zu verſtehen, es waͤren dann dieObrigkeiten und auch beſondere Perſonen, ſowohl die abgedanckten als auch die, ſo noch inFranzoͤſiſchen Dienſten ſtehen, um alle ihreAnſprachen vollig befriediget. Was die Ea-tholiſchen betrifft, ſo proteſtirte Uri, daß die Eids-genoͤſſiſchen Voͤlcker fehrners nicht zu Angriff

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