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[Band 9.]
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326 Geſch. der Schweitzer.(1696

eine erkleckliche fremde Huͤlffe haͤtten erhaltenkoͤnnen. Die Walliſer wollten zwar den fuͤnfOrten mit etlich hundert Mann zu Hülfe zie-hen, wurden aber vor ſtrenger Kaͤlte, und nach-dem etliche von ihnen erfrohren, zuruͤck zu gehenbemuͤſſiget. Freyburg und Solothurn hattenzwar gute Luſt ſich in das Spiel zu miſchen,allein die Berner hielten ſo viel Voͤlcker aufihren Grentzen, daß ſie nicht ohne Grund befoͤrchten mußten, der Schaden und LandsVerheerung, ſo ſie den Bernern zugedacht,mochte uͤber ihre eigene Koͤpfe loß brechen;Neben dem, daß Baſel auch in groſſer Bereitſchafft und guter Hut geſtanden, und bey ſol-chem Anlaß nicht wuͤrde ermangelt haben ſichfuͤr beyde Staͤdte zu erklaͤren, wie ſie dannwuͤrcklich ſo wohl Solothurn, als den Biſchoffvon Baſel befragen laſſen, weſſen ſie geſinnet waͤren, welche aber neutral zu bleiben ſicherkläret. So hatte auch Genf wuͤrcklich drey-hundert Mann beyden Staͤdten zu Huͤlffe geſendet, welche vor der Belagerung von Rap-persweil gebraucht worden, hatte auch im Fallder Noth noch mehr in Bereitſchafft, wie auchMuͤllhauſen. So waren auch 6000. Evange-liſche Buͤndner den Staͤdten zuzuziehen bereit,

welche, wann ſie bey den Laͤndern eingefallenwaͤren, den fünf Orten groſſes Ungemach haͤtten zufüg gen koͤnnen. Franckreich und Savoyenverſicherten dieſelben zwahr auch ihrer Huͤlffe,allein

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