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„Topp" spricht der Gundvldingen; „erzählt Ihr uns ben Schwank,den Engelländcr-Becher nehmt hin zum Sängerdank."
Halb-Suter von Luzerne, hei gar ein fröhlich Mann!hoch schwang er seinen Becher, den leert' er und begann:
„Wvlher denn, freie Seelen! ich sing euch guten Spruch;wolher, biderbe Schweizer ! es klingt vvm Entlibuch;von Kolben, Hallebarten, von keckem Ritterstolz;vom Bürger, Senn und Bauer, es klingt vvm Vüttisholz,
Der Couch kommt gefahren, von Frankreich fährt er aus,heut gilt's dem Oesterreiche, dem Habigsburger Haus;
Engländer, Hochburgunder, Lothringer, Flandermacht;
Herr Jngelram von Couch hat sie zu Feld gebracht.
Nun tagt zu diesen Tagen die Eidgenossenschaft :
Ob Schweiz dem Herrn entgegne Schutz- oder Trutzeskraft?dess fleht der Oesterreich »: — gar freundlich selben Tag: —
Dass ihm der starke Schweizermann sein Aargau schirmen mag.
Da sprach, für Unterwalden Luzern und Uri , Schwytz— uralter Schweizerfreiheit Stammhcerd und Felsensitz —:
„Es that der.Coucy nimmer dem Schweizer widerhold;so that zu Schimpf ihm immer der Herzog Leopold;
Man mag des Feinds gewarten wol an des Landes Bann;bei Alpnach , im Morgarten find't er den Schwcizermann; "
Waldstetten ficht für Freunde, bei Laupen fließt sein Blut;Mldstettrri ficht für Freiheit/ nit für den Fürstenhuf."
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