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Eidtgnössische Geschicht-Beschreibung, das ist, kurtzer Begriff aller in den loblichen XIII und zugewandten Orthen der Eidtgnossschafft, wie auch dero nächst angrentzenden Landen, sint dem Anfang des Helvetischen Names bis auf das lauffende 1690. Jahr vorgangener Sachen, mit möglichstem Fleiss und Unpartheylichkeit aus einer grossen Anzahl getruckter und geschribener Authorum, wie auch den Actis Publicis selbs zusammen getragen / durch Johann Heinrich Rahn
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c Genn. 74 Eidtgnoͤßiſchebegabet ſelbige mit etwas Guͤteren. Sitiſt folgender Zeiten in Abgang komen undgaͤntzlich erarmet/ biß unter der Regie-rung Käiſer Friederichen III. die Car“thauͤſer⸗Moͤnchen ſich darein geſetzet/ undſelbige mit Renten und Güllten ſtattlichbereichet. Stumpf. Lib. cit. c. 28.1 Ungefahr um dieſe Zeit hat Herz We-ban im Tur⸗ hel von St: Johan das Cloſter zu St:thal. Joh. im Turthal geſtifftet/ und die ErſtenZween Moͤnchen/ wie auch den Abt/ außdemCloſter Trub im Ementhal dahin be-ruffen. Anfangs zwar waren ſie Ciſter-cienſer Ordens/ haben aber mit der Zeitdie Benedictiner⸗Regul angenomen/und die Graffen von Toggenburg zuCaſt⸗Voͤgten gehabt. Galer. Lib. XIV.Hiſtor. Rhæt.1IJ2. Unter der Regierung Kaiſer Friede-Auftommen kichs Barbaroſſæ heben die Waldenſer/der Wal⸗ ſo man ſonſt auch Albigenſer neñet/ andenſereu. ſich in Franckreich vermercken zulaſſen,Sie ſollen Ihren Namen und Anfangbekomen haben von Waldone, einemReichen Kaufman von Lyon/ welcher wi-der die angemaſſte weltliche Hochheit desPabſts und andere in die Chriſtliche Re-ligion eingeriſſne Neüwerungen ofentlichgeprediget/ un Ihme ſelbs nach und nach

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