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Eidtgnössische Geschicht-Beschreibung, das ist, kurtzer Begriff aller in den loblichen XIII und zugewandten Orthen der Eidtgnossschafft, wie auch dero nächst angrentzenden Landen, sint dem Anfang des Helvetischen Names bis auf das lauffende 1690. Jahr vorgangener Sachen, mit möglichstem Fleiss und Unpartheylichkeit aus einer grossen Anzahl getruckter und geschribener Authorum, wie auch den Actis Publicis selbs zusammen getragen / durch Johann Heinrich Rahn
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227.

Wie auchdes Predi-

zu Zürich.

Faß uri 88 Eidtgnoßiſche

ger-Cloſters daſelbſt um Vergoͤnſtigun

ſo deſſelben Stiffter gethan) geneßt/ wirvon Graff Heinrichen zu Rapperſchweildeme man den Zunamen Wandelbal

gegeben/ geſtifftet/ und der Platz darvon Graff Hartman von Dillingen er-kaufft. So hat der Stiſſter alle ſeine Ghter/ Recht und Herꝛſchafſt uͤber das LanUr; dieſem Neuwen Convent Pfandſchaffts⸗weiſe uͤbergeben/ und folgendnach Abſterben ſeiner Gemahlin/ ſo eigebohrne Graffin von Homberg warſich auch ſelbs zu einem Convent Bru-der gemachet. lem. p. 239. 240. StumpLib. VI. Chron. c. 23.& 26. Cuilliman. LilIII. rer. Helvet. c. I.Etliche Moͤnchen von dem kurtz zun geſtiffteten Prediger⸗Orden komefnaher Zurich/ und laſſen bey der Oberkela ein Cloſtezubauwen anhalten; Es wird ihnen aber/weil der Probſt und Capitul zum Großſen Münſter ſich Ihrem Vorhaben hefftig widerſetzt/ Anfangs nur ein Haußder Vorſtatt zu Stadelhofen zubauwebewilliget: hernach auf ſtarke recom̃en

dation Pabſt Gregorii IX. an dei

Brungaſſen ein Plaz zu Erbauwung eines Cloſters/ ſamt St:Niclauſen Capein Nider⸗dorff/ übergeben/ welchen Sitfolgen.