Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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Etſtes Geſpraͤch. 11

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tern Fortpflanzung uͤbrig. Sie werden Die In-ſich ohne Zweiffel verwundern, daß die ſecten.Natur ſich ſo geſchaͤfftig erzeiget„ das IhreGlied-verachtliche Ungeziefer dermaſſen trefflich maſſen und

zu zieren und auszuruͤſten; Sie wuͤrdenſich aber weit mehr wundern, wenn Sie diekuͤnſtlich⸗formirte Gliedmaſſen, vermit-telſt deren ſie ſich ernaͤhren, und die Werk-zeuge, damit jedes nach ſeiner Weiſe ar-beitet, Stuͤck vor Stuͤck betrachten ſoll-ten. Denn jedwedes treibt ſeine beſon-dere Handthierung: Einige ſpinnen, undhierzu haben ſie zwey Rocken, und Fin-ger den Faden zu ziehen; andere koͤnnenweben und Netze machen, und des-wegen ſind ſie mit Zwirn-Kneueln undWeber⸗Schiffgen verſehen; einige fuͤh-ren hoͤlzerne Gebaͤude auf: damit ſie nunihr Bau⸗Holz faͤllen koͤnnen, ſo hat manihnen zwey Zimmer⸗Aexte mitgetheilet.Es giebt einige, die in Wachs arbeiten,und deren Werkſtatt mit Buͤrſten, Loͤf-feln, und Maurer⸗Kellen angefuͤllet iſt.Die meiſten haben einen Ruͤßel, der, wasden vielfaͤltigen Gebrauch betrifft, mehrbewunderns wehrt iſt, als des Elephan-ten ſeiner: denn einige gebrauchen ihn alseinen diſtillier⸗Kolben, und bereiten einenſuͤſſen Safft, welchen noch niemahlen einMenſch hat nachmachen koͤnnen; anderegebrauchen ihn zum koſten, ſtatt der Zun-a ge/

Werkzeuge.