Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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18
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18 Schauplatz der Natur.

Die In⸗sgebracht, und das ganze Werk voll An-ſeeten, nehmlichkeit.

Der Chev. Nunmehro bin ich gaͤnz-lich entſchloſſen, ich werde mich an alleInſecten machen die ich antreffen kan,ich will wiſſen wie ſie allemiteinander be-ſchaffen ſind.

Der Prior. Ich ſehe wohl die armenThiere werden gewaltig herhalten muͤſſen,zumahl diejenigen welche mit glaͤnzendenFarben prangen. Die Zweyfalter oderdie bunten Kaͤfer haben wohl Urſache ih-nen aus dem Weg zu gehen, wollen ſieanderſt nicht unter dem Vergroͤſſerungs-Glas aufgeſteckt, oder zwiſchen Papieraufgetruͤcknet werden. Allein, da derHerr Chevalier ſo begierig iſt, die Beſchaf-fenheit der Inſecten einzuſehen, ſo kanman ihn leicht zu frieden ſtellen, wir wol-len ihre verſchiedene Arten, und die Ver-aͤnderungen die mit ihnen vorgehen, nachder Reihe durchnehmen. Auf ſolche wei-ſe koͤnnen ſie hernach eine Sammlungnach eignen Belieben machen, auch einedeſto beſſere Ordnung treffen, und jed-wedes deſto gruͤndlicher kennen lernen.

Der Graf. Ich bin wohl damit zufrieden. Wir wollen alſo bey ihrer Ge-burt anfangen. Alle Inſecten kommenwie andere Thiere aus einem Brut⸗Saa-men(germen) darinnen ſie, 8 ſehrklein,

ſod