30 Schauplatz der Natur.
Die In⸗ hen; weil nehmlich die Mutter dieſerſecten. Wurmgen weiß, daß dieſe Nahrung ih-ren Jungen dienlich ſey, ſo unterlaſſet ſienicht dieſelbigen dahin zu ſetzen. Manbetrachte einen Tropfen Wein ⸗Eſſigdurch das Vergroͤſſerungs⸗Glas, ſo wirdman allezeit kleine Ahle, niemahlen aberein ander Thier darinnen finden: war-um? weil nur ein einiges Thier iſt, wel-ches weiß/ daß der Wein ⸗Eſſig/ oder dieMaterie daraus er beſtehet, ſich vor ſeineKleinen ſchicket, deßwegen ſetzt er ſie auchauf dieſe Materie, oder in den Eſſig ſel-ber. In denen Laͤndern, da die Seiden-Wuͤrme ſich in ihrer Freyheit auf demFelde nähren, findet man ihre Eyerallemahl auf Maulbeer⸗Baͤumen/ undſonſt nirgendwo.
Die Urſache hiervon iſt leicht abzuneh-men: man wird niemahlen auf einerKohl⸗Staude Eyer von Raupen finden,die die Weiden⸗Baͤume benagen; nochauf dem Weiden⸗Baum Ever von ſol-chen Raupen die die Kohl⸗Stauden be-nagen. Die Schaben halten ſich inVorhaͤngen, wollenen Zeugen, Pelz-Werk oder Papier auf, weil letzteres vonleinen Zeug gemacht iſt, und die Bitter-keit des Hanfs durch das Waſſer, unddurch das Pochen in der Papier⸗Muͤhlehinweggenommen worden; man wird kei-
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