Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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ſecten.

hr letzteruſtand.

28 Rchauplatz der Natur.

Die In⸗ mahl einerley Geſtalt hat: dieſe Hͤͤlle be-

wahrt ſein zartes Coͤrpergen vor widrigenZufallen, und wird er darunter neu gezeu-get und neu gebohren. Hernach giebtman ihm den Nahmen Nymphe, welchesſo viel heiſt, als eine Braut, weil er in die-ſem Zuſtand am ſchoͤnſten iſt, und ſodanndie letzte Geſtalt hat, unter welcher er er-ſcheinen muß, ſein Geſchlecht durch dieZeugung fortzupflanzen. Man giebt ihmden Nahmen Chryſalide, oder Aurelia,oder goͤldene Braut, weil das Haͤutgen,damit er umgeben iſt, und welches baldweicher, bald haͤrter iſt, bey vielen Artennach und nach eine lebhafftere und glaͤn-zendere Farbe uͤberkommt. Man giebtihm auch den Namen(Coque oder Feve)Schale, oder Bohne, weil er gemeiniglichin eine ſehr harte Haut eingewickelt iſt, wel-che den Eyer⸗ Schalen, oder Bohnen-Huͤlſen ſehr nahe kommt. Unterdeſſenmuß man geſtehen, daß man das WortSchale mehr gebraucht, wenn man dieaufgeſponnene und klebrichte Garn-Knäuel benennen will, darein die Sei-den⸗Wuͤrmer, ingleichen auch einigeRaupen, ſich verbauen, wenn ſie zu Puͤp-gen(Nymphen) werden. Endlich, ſoiſt ihr vierter und letzter Zuſtand die groſ-ſe und letzte Verwandlung/ die mit ihnenvorgehet, wenn ſie aus ihrem Grab her-vor-