5e Schauplatz der Natur,
Die Obrigkeit, welche uͤberleget, daß manRaupen. nicht nur auf heute, ſondern auch auf daskuͤnftige etwas noͤthig habe. GleicherWeiſe hat die Natur alle Thiere, ſo zu
ſagen, mit Netzen ausgeruͤſtet, und ih-
nen erlaubet, nach Gefallen vor ihrenUnterhalt zu fiſchen; allein zu gleicher
Zeit hat ſie die Maſchen an dieſen Ne-
tzen weit genug voneinander geſtricket:
es wird alſo taͤglich eine Menge Fiſchegefangen, aber noch mehrere kommen da-
von, theils entwiſchen wieder aus dem
Netz, theils werden gar nicht damit be-fangen. N 8 a
Die Graͤfin. Mein Herr Chevalier!
ich merke wohl, daß wir beede keinen rech-
ten Begriff gehabt, was einander zu wi-
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der lauffen heiſſet. Wenn Sie einen eHaaſen hetzen, und dieſer ſuchet auf hun⸗ ſtderterley liſtige Weiſe den Hunden zu ent⸗ 9kommen: meynen ſie, daß dieſes einan n bder zu wider ſey?„ f
Der Chevalier. Im gexingſten nicht. ſeVielmehr kan nichts natuͤrlicher und beſ⸗ dſer angeordnet ſeyÿn. Wenn der Haaſe finicht auf die Flucht bedacht waͤre, ſo haͤt⸗ Uten die Windſpiele nichts mehr zu thun. n
Der Graf. Was Sie ſetzo von den ſeHaaſen und Hunden angemerket, das kan 0man von allen Thieren, ja von denen In⸗ nſecten ſelbſten, ſagen. Die Natur hat 5
zwar