Die
74 Schauplatz der Natur.
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be neben das blaue geſezt; alle dieſe Far-
Raupen. ben ſpielen ineinander und ſtechen ab, nach
dem ſie ſtark oder ſchwach ſind, einigemehr, andere weniger. In den lezternBlattern hab ich die Zweyfalter, ſo Fe-derbuͤſche und unterſchiedene Farben zei-gen, geſammlet, und in der geſchickteſtenOrdnung, als mir moͤglich geweſen, an-gebracht. Es ſind darunter Franzoͤſiſche,Indianiſche und Americaniſche: dennman findet in allen Laͤndern welche, je-des Land hat einige von beſonderer Artund Geſtalt. Es iſt kein einiger darun-ter, der nicht gut in die Augen fiele, wennman ihn mit ſeinem Nachbar zuſammenhaͤlt; ja die meiſten, wenn man ſie be-ſonders, und ohne andere mit darzu zunehmen, betrachtet, ergoͤtzen das Auge un-gemein: indem ihre Farben bald gelinde,bald hart ineinander fallen, und auf ver-ſchiedene Weiſe ſich nach und nach ver-liehren. Inſonderheit muß man die groͤ-ſten bewundern: maſſen es ſcheinet dieNatur habe ſich eine Luſt daraus ge-macht, ſie auf das praͤchtigſte mit erſinn-lichſtem Glanz und groͤſeſter Kunſt aus-zuſchmuͤcken. An ihren Fluͤgeln ſpielendie Farben mit eben dieſer Lebhafftigkeitund Abwechslung, als an der Perlen⸗Mut-ter, oder als die Spiegel an einem Pfau-en⸗Schwanz; man findet an ihnen ſo
ſchoͤne