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ro-her-ſetvel-ſet,Di-tenluͤſ-iſt,derſei-dieab-iterdenrk,ersedean-mtendenm-
Drittes Geſpr aͤch. 89
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Etwas ſehr merkwuͤrdiges waͤre, wenn Dieman wüste, auf was Weiſe ſich das Harz, Seiden-daraus der Faben gezogen wird, in dem wuͤrme.
Leibe des Thieres von den Nahrungs-Saͤfften ausſcheidet oder abſondert. Al-lem Vermuthen nach gehet es damit ebenalſo zu, als mit denen Safften, die ſich im
menſchlichen Leibe aus dem Nahrungs-Saffte ausſchelden und laͤutern. Ich binbey nahe uͤberzeuget, daß oben an demSchlunde, oder an der Oefnung gedach-ten langen Darmes, ſich kleine Druͤſenbefinden, die gleich anfaͤnglich mit einemharzigten Weſen durchbeitzet oder angefül-let ſind. Was nun dieſem harzigten We-ſen aͤynliches aur den Maulbeer⸗Blaͤtternausgezogen wird, daſſelbige laſſen dieſe Druͤ-ſen in den Darm durchlauffen; hingegenverhindern ſie, daß nichts hinein kommt,was andere als harzigte, Eigenſchafft ha-ben mag. Von dem ubrigen, was die Ab-daͤuung auskochet, wird das duͤnneſte indie Gefaͤſſe geleitet, ſoden Nahrungs⸗Safftzum Herzen fuͤhren, das andere dickere nem-lich das Mark, findet gleichfalls ſeine Gaͤnge,welche weit und raͤumlich genug ſind.
Allein ich falle Ihnen mit meiner Abhand-lung beſchwehrlich, und ſehe wohl, daß derHerr Chevalier die Zeit ohne Nutzen hin-bringen muß, ſo lange die Frau Graͤfinnieht das Wort nehmen.
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