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Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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92 Schauplatz der Natur.belten kan. Man legt ihm einig duͤnnes

Seiden Beſen⸗Reiſig oder einen papiernen Schar-Wuͤrme. muͤtzel hin. In dieſen kriechet er, und faͤhrt

mit dem Kopf bald nach dieſer, bald nachjener Ecke, damit er ſeinen Faden an al-len Orten befeſtigen kan. Dieſe erſte Ar-beit ſcheinet unfoͤrmlich, hat aber ihren Nu-tzen. Der Wurm ſpinnet dieſe Faͤden oh-ne zierliche Ordnung, auch nicht dichte an-einander, ſondern ziehet allein eine Gat-tung wollichtes oder grobes Tuch in einergewiſſen Entfernung uͤber ſich, den Regendamit abzuhalten. Denn weil die Naturdieſe Thiere dazu beſtimmet hat, daß ſie infreyer Lufft auf den Baͤumen arbeiten ſol-len, ſo bleiben ſie bey ihrer eingepflanztenWeiſe, wenn ſie gleich nicht unter freyemen„ ſondern in einem bedeckten Ortend.

Wenn ich Luſt zu ſehen hatte, wie ſie diegute Seide ſpinnen und aufwinden; ſo ha-de ich einigen das grobe Gewebe uͤber ih-nen weggenommen, damit ſie ſich zu uͤber-decken vermeynet. Endlich wurden ſie muͤ-de immer wieder von fornen daran anzu-fangen, hiengen ihr Gran an, wo ſie kun-ten, und ſpannen in meiner Gegenwart ganzordentlich fort. Erſtlich fuhren ſie mit demKopfe abwärts, hernach in die Hoͤhe, her-nach queer uͤber auf die Seite, ereutzweiſeund gerade. Sodann machten ſie eben 5

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