Die, lein dieſes Überfahren geſchicht auf folgen-57 de Weiſe: Sie ſezet ſich an das Ende eines
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Aſtes, oder ſonſt auf etwas hervorragendes,und haͤngt ihren Faden daran. Hernachdruͤckt ſie mit den Hinter-Fuͤſſen aus ihrenEytern einen oder mehrere Faͤden, von zweybiß drey Elen in die Laͤnge, die ſie in der Lufftfliegen laͤſſet, und welche der Wind bald da,bald dorten hintreibet, als zum Exempel anein Haus, an einen Balken, bißweilen aneinen Baum oder Stock, der auf der an-dern Seite eines Bachs oder Grabens ſte-het, vermoͤge ihrer Klebrigkeit nun bleibenſie daſelbſt hangen. Die Spinne ziehet daran,um zu ſehen, ob ſie feſte genug halten, her-nach gehet ſie darauf, wie uͤber eine Bruͤcke,hin und wieder: Sie verdoppelt und ſpan-net dieſe Faͤden nach Belieben, indem ſieſelbige kuͤrzer anhaͤnget; hernach begiebt ſieſich biß auf den dritten Theil oder auf dieHelfte dieſes Fadens, und macht einen an-dern daran feſte, an dem ſie ſich herunter laͤſ-ſet, biß ſie einen Stamm, eine Pflanze oderſonſt etwas dichtes antrifft, auf dem ſie ru-hen kan; oder ſie laͤſſet ihn auch wie den vo-rigen vom Winde in der Lufft herum treiben.An dieſem zweyten Faden klettert ſie wiederauf den erſten, und faͤnget an ſelbigem dendritten an, doch nicht allzunahe bey demzweyten, hernach machet ſie ihn auf die vo-rige Weiſe an einem Orte gegen der 154 9