Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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Fuͤnftes Geſpraͤch..

riſſen, damit man die inwendige endige Beſchaf⸗ Diefenheit der Stadt recht betrachten kunte. Weſpen.

Alen da fand man erſt rechte Urſache zuwundern: Denn die Gaſſen ſind, nicht wiedie unſrigen, nebeneinander, ſondern ſie lie-gen alle Stock weiſe uͤbereinander, und 7Stock wird von vielen Reyhen Saͤulenunterſtuͤtzet. Es ſind nicht ſowohl Gaſſen,als bedeckte Gaͤnge, davon der erſte aufdem zweyten, der zweyte auf dem dritten,und ſo 3 fort einer auf dem andernruhet. Die Haͤuſer ſind gleich, und ſtoſſenan der Dicke des Gewoͤlbes aneinander.Alle aͤuſer, die 1 einer ganzen Reyhe gehoͤ-ren, und welche in jedem Stockwerke voneinerley Hoͤhe ſind, haben nur ein gemein-

ſchaͤfftliches, ganz ebenes oder flaches Dach,welches von ſehr feſter Kuͤtte gemachet undſo glatt iſt, als ein polirtes ſteinernes Pfla-ſter in einem Saal. Auf dieſem Platz ge-hen die Einwohner ſpatzieren zwiſchen denPfeilern, ſo den daruͤber liegenden gewoͤlb-ten Cg mit ſeiner Reyhe Haͤuſer unter-ſtuͤtze. Dergleichen Gewoͤlbe oder bedeck-te Gaͤnge ſind eilfe, welche ſaͤmtlich ganz3 und verſtaͤndig angeleget ſind.Es iſt an dem ganzen Werke nichts aus-duſezen; als die Dunkeelk e wie ich daun

nirgend einzige Spur von Laternen oder9. ch⸗Pfannen finden konnen.

3 4 Der