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Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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141
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Suͤnftes Geſpraͤch. 141

vorhanden iſt: Wenn ſie dieſe Arbeit drey⸗. Dieoder viermahl wiederhohlet hat, ſo iſt aus Weſpen.

der Kugel ein kleines Blaͤtgen geworden,welches viel duͤnner, als das feineſte Papier.Iſt die erſtere Kugel verarbeitet, ſo hohletdie Weſpe wieder eine andere, dann nochmehrere, welche ſaͤmtlich zu duͤnnen Blaͤt-tern ausge ſtrichen, und uͤbereinander herge-leget werden; Über dieſe werden von an-dern Weſpen wieder neue geleget, und end-lich kommt aus allen die ſen mit einerley Klei-ſter uͤbereinander geklebten und verbutztenBlaͤttern, das groſſe Gewoͤlbe, ſo die ganzeWeſpen⸗Wohnung auf allen Seiten bede-cket. Die Saͤulen und Zellen werden aufeben dieſe Weiſe verfertiget.

Der Chevalier. Gleichwohl beduͤnketmich, es waͤren die Saͤulen weit haͤrter an-zufuͤhlen, als das Gewoͤlbe? 8

Der Prior. Sie haben ganz recht be-merket; Die Weſpen wenden in der Thatganz beſondern Fleiß auf die Haͤrte ihrerPfeiler: Ich weiß aber nicht, ob etwan derZeug viel veſter zuſammen gedruͤcket und ge-ſtampfet ſeye, oder vielleicht eine ſtaͤrkereKleiſter⸗Kuͤtte haben mag.

Der Chevalier. Koͤnten Sie mir nicht Dieſagen, Herr Prior, warum dieſe kleine Saͤu⸗ Saulen.

len an zweyen Orten, nemlich wo ſie an dasobere und untere Stockwerk ſtoſſen, abge-ſchweifft ſind?

Der