Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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152 Schauplatz der Natur.

Die naͤhren ſich auf fremde Unkoſten: In derWeſpen That ſind ſie am allergluͤck ichſten.

Der Chevalier. Ich bitte, ſagen Siemir doch, ob die Weſpen Vorrath auf denWinter einſammeln.

Der Prior. Nicht einmahl auf denkuͤnftigen Tag. n

Der Chevalier. Wie koͤnnen ſie danndie langwuͤhrige harte Jahrs⸗Zeit aus-dauern.

bre Der Prior. Wenn der Winter her-

auer. heykommt, veraͤndert ſich alles in dieſemStaate: So bald die Kaͤlte ſich merkenlaͤſſet, bringen die Muͤtter und Vaͤtter ih-re Kinder um, gegen welche ſie vorhero ſogroſſe Liebe trugen. Sie wuͤrgen alles tod,Eyer, Wuͤrme, Puͤpgen, ſchon vollkom-mene junge Weſpen, alles ſchmeiſſen ſie zumNeſt hinaus, ja ſo gar die Zellen reiſſen ſienieder.

Der Chevalier Woher ruͤhret danndieſe jaͤhlinge Veranderung und dieſe Grau-ſamkeit?

Der Prior. Weil ſie wohl wiſſen,daß die Zeit nunmehro ſchon zu kurz, daßdie annoch unvollkommenen Weſpen zu ih-rer Vollkommenheit gelangen koͤnnten, ſowollen ſie ſich mit keiner unnuͤtzen Arbeitbeſchwehren. Scheinet die Sonne, ſokommen ſie bißweilen hervor, friſche Lufftzu ſchoͤpfen: Allein ſie ſind nicht e

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