Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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164 Schauplaz der Natur.Graf, haben die Bienen ſehr edel edelmuͤthige,

Wieden oder. keuſche, Gedanken.

Der Chevalier. S ollte dieſe Ceremo-nie nicht etwan ein Tanz ſeyn, den manwegen des Feyertages anſtellet.

Die Graͤfin. Ein Tanz? Das weißich nicht, wenigſtens wird der Herr Priordieſes nicht anderſt, als im auſſer ſten Falle,einraͤumen: denn dem Tanzen iſt er garſchlecht gewogen.

Der Graf Es mag die Abſicht der Bie-nen ſeyn, wie ſie will, wenn ſie bey Ankunftihrer Koͤnigig einander alſo bey den Fuͤſſenanſchlingen und einen Creyß machen; Goiſt doch die Sache an ihr ſelber richtig undhabe ich nachgehends i en„daßdie Koͤnigin von einer Zelle zur anderngieng, hinein ſahe, ob ſie ledig waren; und,nach Befinden deſſen, ein Eh in ſelbige leg-te. So lange nun, als ſie das hinterſte Theilihres Leibes da hinein ſteckte, ſtunden ihreHof⸗Hummeln um ſie her, wendeten die Ge-

1 alle gegen die Koͤr nigin, ſchwungen dieFlügel, und ſchienen ſich über die Geburtdieſer lünen Kinder 10 erfreuen.

Sie belegt zehen, zwoͤſ f. auch mehr, Zellenauf einmahl nacheinander 5 it Eyern, ja eskoͤnnen nach und nach 6. biß 7. tauſend Jun-ge von ihr kommen. Sie 100 in einem ei-nigen Jahr Kinds⸗Kinder ſehen, vermittelſtzwey oder dreyer Bienen ihres gleichen, 270

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