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Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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193 Schauplatz der Natur.

Die rath geſammlet, daß hinwiederum eine jedeBienen · ins beſondere reich genug iſt. Wenn wir

die menſchlichen Geſellſchafften dagegen hal-ten, ſo kommen ſie uns ganz ungeſtalt vor:Die Gelegenheit dazu, gab kheils die Noth,theils die Vernunft, mit dem ſcheinbahrenVorwande, daß man einander huͤlflicheHand leiſten konnte; Allein die eigennuͤtzi-gen Abſichten verderben alles, die eine Helfteder Menſchen nimmt der andern den BiſſenBerod aus dem Munde, nur damit ſie in un-noͤthigen Uberfluße leben kan.Der Prior. So lange die Menſchenſich nicht durch die GOttes⸗Furcht regieren

laſſen, ſo ſind ſie ohne Widerſpruch die un-

billigſten und ſchaͤdlichſten unter allen Thie-

ren.Der Graf. Mir thut das Herz im Leibewehe, wenn ich die Niedertraͤchtigkeit be;trachte, darein das menſchliche Herz verfaͤl-let, zumahlen durch die unſinnige Begier-de nach hohen Stande und Reichthum: Obandere ihre Bloͤße decken, oder ihren Hun-

ger mit schlechtem Brode ſtillen koͤnnen oder

nicht? das gilt ihnen gleich.Wir wollen uns von dieſem abſcheulichenAnblick abwenden, und lieber in Betrach-

tung unſerer kleinen Thierlein fortfahren, die

ſo ruhig beyſammen leben: Denn obſchonthre Aufführung uns unſere Fehler vorrü-cket, ſo ergoͤze ich mich dennoch an 039

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