Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
Seite
207
JPEG-Download
 

af!ieh-

ge-

ei-

dieau-

Siebend es Geſpraͤch. 207

*—

ſich unter das Gewoͤlbe verſtecken, woſelbſt Dieſie erſt heute ihr Leben beſchloſſen hat. Vor⸗Vienen.

ſezo iſt keine Ordnung mehr vorhanden,man giebt kein Zeichen mehr zur Arbelt,man fuͤhret keine Wachten mehr, und ar-beitet nicht mehr, wie zuvor.

Der Chevalier. O fuͤrwahr, nun ha-be ich keine Luſt mehr zum weinen! Denndieſe Geſchichte von der Malefiz⸗Hummel,welche nach Urthel und Recht oͤffentlich ent-hauptet worden, klinget gar zu troͤſtlich.

Der Prior. Nun iſt es aus mit mei-nen wilden Bienen, und zweifle ich, ob nochwelche uͤbrig ſeyÿnn. Wollen mir der HerrGraf des Herrn Chevaliers Gegenwartauf ein paar Stunden goͤnnen: ſo willich Ihnen die Beſchaffenheit des Neſteszeigen. i

Der Graf. Noch beſſer: Machen Siedas Neſt loß, und ſchicken es mir heruͤber:Oder, wir wollen lieber alle beede unſerRecht dem Herrn Chevalier uͤberlaſſen.Er kan damit ſein Zimmer auszieren: einwildes Bienen⸗Neſt wird ſich gar wohlneben ſein Weſpen⸗Neſt ſchicken.

Die Graͤfin. Von mir machen Sie ſichauf dieſe Weiſe nicht loß: Sie haben vie-les von der Geſchicklichkeit der Bienen er-zehlet; aber keine genugſame Nachricht ge-geben, was man vor Nuzen aus ihrer 90

eit