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Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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Die

212 Schauplaz der Natur.

— 3—

Die Graͤfin. O! nunmehro iſt ſchon

Sliegen. genug Materie zu einem einigen Geſpraͤche

Die

vorhanden. Ich kan meinen Beytrag garwohl auf einen andern Tag verſpahren.Wenn man nicht viel hat, ſo haͤlt man ausSparſamkeit zurüͤcke.

Der Graf. Wir wollen bey der ge-

gemeine meinen Fliege anfangen.

Fliege.

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DieAugen.

Obgleich dieſes Ungeziefer im erſten An-blick gering und veraͤchtlich ſcheinet, ſo istdennoch faſt keine einige Fliegen⸗Art, die

nicht fuͤnf biß ſechs Huͤlfs⸗Mittel von der

Natur erhalten, deren ſie ſich bey allenGelegenheiten bedienen kan. Nemlich einſehr ſcharfes Geſichte, Schnaupen, einen

Müßel, Fluͤgel„Krallen„ und ſchwam-

migte Ballen an den Fuͤſſen. Einige At-

ten ſind uͤber dieſes noch mit einem ſtarcken

Bohrer verſehen, oder mit einem Pfrie-men, oder ſcharfen ſchneidenden Zaͤhnen.

Die Augen der Fliegen ſind eben ſo, wiebey denen Meyen-Kaͤfern und Schillebol-

ten, oder Huͤllemaͤnngen, auf eine ganz be-ſondere Art eingerichtet. Denn ſie ragenwie zwey kleine halbe Monden oder Wül-ſte auſſen an dem Kopfe herfuͤr, und beſtehen

aus einer unglaublichen Menge kleiner Au-

gen, oder Spiegel, die wie Linſen in vie-len Reyhen neben einander liegen: DieNeyhen ſelber durchſchneiden ſich creutzwei-ſe, wie ein Gegitter. So viel Spfegel-

a Flaͤchen

*