260 Schauplatz der Natur.
Diemmu⸗ gen Verſuchen, hat man befunden, daß,
ſcheln.
Der Gar-
wer viele Handſchuhe noͤthig hat, nicht war-ten muͤſſe, biß man ſie von Splnnen⸗Ge-webe verfertige.
Die Graͤfin. Alſo ſehe ich wohl, daßich die meinigen anderswo einkaufen muß.
Der Chevalier. Zwar kan ich gar wohlbegreifen, wie die See⸗Muſchel durch Huͤl-fe ihres Ruͤſſels, fortwandern, und ſtilleliegen kan. Allein hier habe ich einen Schne-cken am Fenſter, auf einem Blat, gefun-den, welcher ſich von einem Orte zum an-dern forthilft ohne Ruͤſſel und ohne Fuͤſſe.Wie gehet dieſes zu? i
Die Graͤfin. Melnes Ortes moͤchte ichgerne wiſſen, auf was Weiſe die Schne-cken, See⸗Muſcheln, und alle See⸗Schne-cken ihr Haͤusgen verfertigen, welches ſieuͤberall mit ſich herum tragen, und woreinſie ſich bey dem geringſten Anruͤhren ver-bergen.
Der Prior. Ich habe den Garten-Schnecken oͤffters mit Fleiß betrachtet, undkan ihnen alſo mit einer Beſchreidung auf-warten, ausgenommen, was ſein Haͤus-gen betrifft, welches ich dem Herrn Gra-fen uͤberlaſſe.
Wir kommen nunmehro auf etwas ganzneues. Wir werden nichts mehr von Fe-dern, von Haaren, noch von Einſpinnenhoͤren. Es iſt alles ganz anderſt e
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