Neuntes Geſpraͤch. 281
elt let worden? Jedwede Muſchel⸗Art hat ih⸗Dier nure beſondere Schoͤnheit, Vollkommengeitſcheln.ts und Bequemlichkeit: Alle dieſe Stuͤcke ſind
8 auf ſo vielerley verſchledene Weiſe mitein-ſet ander vereiniget, daß man die unerſchoͤpfli-
che Quelle, woraus ſo viele Veraͤnderungenm gefloſſen, nicht genugſam bewundern kan.ſo Es glebt noch andere Liebhaber, welche nichtd⸗ ſowohl mit der naturlichen Hiſtorie ſich be-e⸗ ſchaͤfftigen, als mit der Würkung, welchen die ſchoͤnen Farben der Muſcheln thun koͤn-in nen, wenn man ſie ſchicklich auszuſuchenn weiß. Sie machen davon Laubwerk unde Sterrathen, ſie bilden Landſchafften, Jigu-ie ren von Menſchen, Thieren, und Gedaͤu-„ den, alles, vermittelſt zuſammen geſetzterr Muſcheln von verſchiedener Groͤſſe. Dieſe0 Arbeit erfordert groſſe Gedult, und ge-n raͤth bißweilen ſehr wohl. Wenn ich Ihnen
0 meine Sammlung zeige, ſo geſchiehet es mit7 der Abſicht Ihnen deſto begreiflicher zu ma-0 chen, was ich von der Weiſe ihrer Juſam-1 menſetzung geſprochen habe.
t Der Chevalier. Ich werde mit Ver-ö gnuͤgen das, was Sie mir geſaget, wieder-5 hohlen, und das Muſchel⸗Werk dagegenö halten. Ich haͤtte faſt vergeſſen Ihnen ei-ö nige zu zeigen, die ich ſeit langer Zeit in1 meiner Taſche habe; ſie ſind ſehr artig.Der Graf. Dieſe ſind verſteinet.
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