Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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316 Schauplatz der Natur.

Die Es geben uns auch die Voͤgel ein genug-Vogel ſames Beyſpiel, wie die Bewegung einzu-richten waͤre, und alſo ſcheinet es, dieſe Er-findung ſey ganz leicht, und man duͤrfe nureinige wenige Muͤhe ſich geben, oder etwasgenauer nachdenken, ſo wuͤrde alles gut vonDie Kunſt ſtatten gehen; Allein ich glaube, daß GOttzu fliegen aus weiſſer Fuͤrſorge fuͤr das menſchliche5— 5 Geſchlecht eine Hinderniß in den Weg ge-lches. leget, welche natuͤrlicher Weiſe unuͤberſteig-lich bleibet. Man hat alſo vom Fliegenſchon verſchiedene Proben gemacht, welcheaber niemahlen gerathen ſind. Es wuͤrdeauch die Fliege⸗Kunſt dem Geſellſchafftli-chen Leben der Menſchen den allererſinn-

lichſten groͤſſeſten Schaden bringen.

Der Chevalier. Mein Herr es ſchei-net vielmehr, daß eine ſolche Erfindung unsvieler Muͤhe uͤberheben wuͤrde. Man koͤnn-te viel ehender von elner geſchehenen Bege-benheit Nachricht einziehen, und wenn manerſt nur eine kleine Maſchine haͤtte, ſo koͤnn-te man bald eine groͤſſere bauen, und nichtallein durch die Lufft relſen, ſondern gardie Kaufmanns ⸗Guͤter wegfuͤhren, hier-durch ſollte die Handlung ⸗-

Der Prior. Mein Herr Chevalter,Sie haben eine ruͤhmenswuͤrdige Einſicht,und errathen treflich wohl, was man fürNutzen davon ziehen koͤnnte; Allein der

Nutzen