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Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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334 Schauplatz der Natur.

Die gewinnet, als ob ihm wenig an ſeinen Jun-

Voͤgel. gen gelegen waͤre, ſo hat er ſchlechtes Lob,

Klaglie⸗ und pflegt man liebloſe Mutter mit Strauf-

5 ſen zu vergleichen.Derham Mein Kaufmann hat mir geſagt, daßTheol. einige, die ſich in ſelbigen Laͤndern aufgehal-Phys. l. 4. ten haben, den Strauſſen zu entſchuldigen8 8 trachten, und behaupten, daß er zu jedem. 7c. Ey viele Wuͤrmer lege, damit die Jungenl beym Auskriechen Nahrung fuͤr ſich faͤn,8 den. Einige haben ſo gar behauptet, daßlb. 14. c. der Strauß mit einer groſſen Unterſchei-7.& lib. dungs ⸗Krafft begabet ſey, und alſo nur die4. c. 37. fruchtbare Eyer bebruͤte, die andern abetzu Fuͤtterung der Jungen liegen laſſe; Al

lein es klingt dieſes zimlich fabelhafft, und

iſt genug daß der Strauß nicht ſo viel Klug-

heit ſpuͤhren laͤſſet, als andere Thiere. Eelaͤſſet ſeine Eyer im Sande llegen, da ſeleichte koͤnnen zertretten werden, welches

kein Kennzeichen einer groſſen Vorſichtig-keit angiebt. Daß ſein Verſtand uͤbel-haupt nicht weit reiche, kan man auch ausfolgenden ſchlieſſen: Wenn ihn die Jaͤgerverfolgen, ſo verſteckt er ſeinen Kopf undſonderlich die Augen, hinter einem Baum;der ganze groſſe Coͤrper verbleilbet zwar un-bedeckt, allein weil er nur den Jaͤger nichtmehr ſiehet, ſo begnuͤget er ſich ſchon daran,und denket, er duͤrfe ſich weiter vor nichtsfuͤrchten. 50