Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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362 Schauplatz der Natur.

Die„auf die Erde fallen, ſo beſudeln ſie ihre Fe-Vogel., dern mit dem Leim, pichen ſie aneinander,

„und verliehren alſo ihre Freyheit nebſt„dem Leben durch die Haͤnde des Vogel-„Stellers, der auf ihren Fall wohl Ach-„tung gegeben, und ihre Verwegeyheit zu„ſeinem Nutzen anwendet. 8Die Grafin. Dleſe Art, die Voͤgel zu

fangen, iſt ſehr luſtig. Iſt ſie dem Herrn

Chevalier bekannt?

Der Chevalier. Ich weiß wohl, daßman dieſes den Vogelheerd nennet, habe auchoft davon reden hoͤren, aber von der Luſt-barkeit ſelber noch nichts, als das Verſpre-chen erhalten.

Die Graͤfin, Sie ſollen ſelbige in derThat haben. f

Der Graf. Und zwar nicht ſpaͤter alsmorgen. Sind Sie aber ein Mann, dervor Tages aufſtehen kan? i

Der Chevalier. Ich? Ich will die an-dern aufwecken..

Der Graf. So wollen wir dann An-ſtalt darzu machen laſſen.

Der Chevalier. Ich nehme die Sorgeuͤber mich ale Vogel⸗Keſiche im ganzenHauſe zuſammen zu bringen, dann auchdleſelbigen, die der Herr Prior hat, und

die ſonſten im Dorfe vorhanden ſeyn moͤ-

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