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Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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404
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DieLiſche.

404 Schauplatz der Natur.

eee.

muthigen Gedanken: Ich ſehe Sie ſchohuͤber eine Stunde lang an dem Rande des

Brunnen⸗ Beckens liegen: Kan man er-

fahren, mit was Sie dermaſſen beſchaͤffti-get waren?

Der Chevalier. Ich habe die Boͤrſin

ge und Karpfen beſucht, die ich von der geſt-

rigen Fiſcherey hler im Waſſer aufbehal-

ten hatte. Ich warf ihnen Brod zu, wel,ches ſie gar begierig eingeſchlungen; und

indem ich ihr uͤbriges Thun genau beobach-tet, ſind mir viele Fragen uͤber ihre natuͤt-liche Beſchaffenheit beygefallen, welche ichIhnen, meine Herren, vorzulegen, die

Freyheit nehme. Evſtlich, begreife ich nich,

woher es komme, daß die Fiſche nicht, gleich

andern Thieren, im Waſſer erſticken. Her

nach, moͤchte ich gerne wiſſen, von was ſieſich ernaͤhren; und leztlich, wie ſie ohneFuͤſſe, Arme, Klauen, Ruͤſſel und Stacheln von einem Orte zum andern kommen,und ihren Raub erhaſchen moͤgen. f

Die Graͤfin. Mein Herr! Wenn Siedurch ihr Nachdenken allezeit ſolche ver,nuͤnftige Gedanken heraus bringen, ſo muſ-ſen Sie oft nachdenken, Sie werden als-denn wohl gar auf neue Entdeckungen ge-rathen. Von allen ihren jetzo aufgewor-fenen Fragen iſt mir noch niemahlen etwaseingefallen, und wird mir lieb ſeyn, ihre Auf-loͤſung zu vernehmen. 25