406 Schauplatz der Natur.CCCPDie men muͤſſen, wenn man ſie darinnen unterSiſchen tauchet. Iſt es denn alſo unmoglich imWaſſer zu leben? und ſoll das Waſſek, welches mehr als die Helfte der Erd⸗Kugel be-decket, ohne Einwohner ſeyn? Gerade imGegentheil finde ich verſchiedene Arten da-von; und, gleichwie die Thiere, die auf Er-den leben, unter dem Waſſer umkommenmuͤſſen: alſo kommen auch, wie ich ſehe,die Waſſer⸗Einwohner in der Lufft um,und konnen ihr angebohrnes Element nichtentbaͤhren. Unterdeſſen faͤllet mir ſchwehrzu begreiffen, wie ihr Gebluͤte(denn ſi-haben welches) im Kreyß laufen kan; undwarum es nicht durch die groſſe Kaͤlte des
Waſſers ſtockend oder dick gemacht wird.
Die Thiere auf Erden haben entweder Fe-
dern, oder zarte Wolle, oder gute Pelze
von ſtarken Haaren, womit ſie ſich gegendie Lufft, und ihre bißweilen gar groſſe Kal,te, verwahren. Dergleichen finde ich nichtsan den Fiſchen: Was haben ſie denn fl
Mittel ſich wider ein noch viel kaͤlteres Ele -
ment, als die Luft iſt, zu beſchirmen? Wirwollen uns erinnern„was wir biß weilen
beobachtet, wenn wir einen Fiſch in Haͤnden
gehabt, oder aufreiſſen ſehen? Das erſte,
ich⸗ Was man bey deſſen Anruͤhren wahrnimml,
2 ein gewwiſſes llebrichtes Weſen, dam
au den ſeln Leib aͤuſſerlich ganz uͤberzogen iſt. Her
ichen. nach finde ich eine Haut von ſtarken Schup-Schup⸗ a pen;
ven · ö
rialievorgewird.
Difaͤlezu, ur
bin esgleichvomvor ueine