Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
Seite
411
JPEG-Download
 

Dreyzehendes Geſpraͤch. 411

Mackrelen, ingleichen Merlans(eine ArtStock⸗Fiſche) die von ſich ſelber an unſereKuͤſten ſchwimmen, und von welchen manin einem einigem Tage ſo vlel fangen kan, daßganze Lander daran koͤnnten genug haben.Man ſollte denken, das Meer vermoͤchtenicht alles zu beherbergen, was es erzeuget.Mit anfangenden Fruͤhlinge ſteigen ganzeSchaaren See-Aal⸗Naupen(Eperlansund Flondres) gegen die Fluͤſſe hinauf: DieAloſen nehmen eben dieſen Weg, und ma-chen ihr Fleiſch im ſuͤſſen Waſſer ſchmack-hafftiger. Die Salmen fuͤllen die Fiſcher-Neze biß in den Julium, und noch ſpaͤter,wohl ſechzig und achzig Mellen weit vomMeere. Jedwede Jahrs⸗Zeit bringet unseinige beſondere Fiſche; ohne daß deßwegenan der Haupt⸗Lieferung etwas abgebrochenwürde, welche das ganze Jahr hindurch un-unterbrochen fortgehet, an Lampretten,Thun⸗Fiſchen, Gold⸗Forellen, Roth⸗Fe-dern, Solen, Rochen, und unzehligen an-dern, womit man unzehlige Tafeln beſezetund ſo vielerley Geſchmacke vergnuͤget. Mitwas fuͤr Uberfluß und Koͤſtlichkeit beſchen-ket uns nicht dieſes Element! Aber eben die-ſe Koͤſtlichkeit wird vielleicht verurſachen,daß der Reiche allein etwas davon genieſ-ſet; oder es wird der Überfluß etwa der-maſſen groß ſeyn, daß das melſte oder be-ſte verderben muß, ehe man es genieſſen kan?5 5 Dieſer

DieEiſche.