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Dreyzehendes Geſpraͤch. 427
und fähret heraus, der Fiſch wird ſchmaͤ⸗ Dieler, und ſinkt nach dem Grunde, und zwar iſche.
deſto tiefer, je mehr er Lufft weglaͤſſet. Obſich nun gleich aus verſchiedenen Umſtaͤndenergiebt, der Fiſch koͤnne in ſeinem eigenemLeibe Athem hohlen und ſchoͤpfen, glelchwieauch Lufft ausſchnauben; ſo muß man dochgeſtehen, daß es ihm mehr Muͤhe und Zeltkoſten muͤſſe, wenn er die oͤffters benannteBlaſe mit Lufft anfuͤllen will. Ich glau-be, daß der Fiſch ſie enger und weiter macht,indem er die Fleiſchmaͤuſe in ſeinem Leibezuſammen druͤcket, oder voneinander zlehet.Nemlich, wenn er die Muſculn nachlaͤſſet,ſo dehnet ſich die Lufft aus, vermoͤge ihrernatuͤrlichen ausdehnenden Krafft, und blaͤ-ſet das Gefaͤſſe auf; ziehet er aber die Mu-ſculn aneinander, ſo druͤcket ſich die Lufftzuſammen, und das Gefaͤſſe wird kleiner.
Der Chevalier. Was der Herr Grafda ſagen, ſcheinet mir ſehr merkwuͤrdig zuſeyn, und zweifle ich nicht, die Erfabrungwerde diß beſtaͤttigen. Ich bin Willens,die Gewißheit ſelbſten einzunehmen, ichwill nemlich von dem Koch einem Karpfendie Blaſen durchſtechen laſſen, damit dieLufft herausdringe; der Karpfe wird den-noch ſo geſchwinde nicht ſterben, und unter-deſſen wird ſich auswelſen, ob er zu Bodenſinke oder nicht? a
Der