oth-abernit-lte,oͤh-unddigIc
Stamm in die Hoͤhe treibet? oder warum 99
Vierzehendes Geſpraͤch. 477—. 8
men, und beſonders aus der Oefnung des DieWaſſer ⸗Gefaͤßes ausſtieg„ und in das Pflan-Wuͤrzelein drange, boge ſolches beſtaͤndig sen.auf die Seite wohin es nicht verlangte,
und zog es gegen ſich. Hieraus folget,
daß der Nahrungs⸗Safft die Wurzeln derPflanzen, dieſen Weg zu nehmen zwinge,
wenn ſie ſich gegen die Erde beugen und ein-ſenken.
Die Graͤfin. Dieſe Erklaͤrung iſt ganzungezwungen; allein annoch kan ich nicht be-greifen, wie Sie in der Bewegung der Lofftden Grund finden wollen, warum der
die meiſten Pflanzen dermaſſen gerade auf-ſchieſſen, daß ſie auch in dieſem Stuͤckedel Natur zur Zierde gereichen?
Der Prior. So bald die beeden Herz-Blaͤttlein gluͤcklich in die aͤuſſere freye Lufftgekommen, iſt alles gewonnen. Reiſſet manſie ab, ſo verdirbt die Pflanze; Laͤſſet manſie aber ſtehen, ſo kommt ſie geſchwindefort, und treibt gerade uͤber ſich. Siewaͤchſet geſchwinde, weil die aͤuſſere Lufftbey dem Begieſſen zugleich mit dem Waſ-ſer, oder mit der naͤchtlichen Feuchtigkeit,in die Mündungen der an der äuſſern Flaͤ-che der Herz⸗ Blaͤttlein liegenden Lufft-Noͤhrlein eindringet, und bey wiederkom-menden Sonnen⸗Schein ſich in der Pflan-ie ausdehnet. Sie treibet die Schnecken-foͤrmi-