Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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492 Schauplaz der Natur.

Die in der Lufft ſchwebende Naͤſſe und Geiſlh-Pflan- keiten dagegen abwaͤrts ſteigen. Jedzen. ſind viele Erfahrungen vorhanden) wil

che Ihrer Meynung das Wort zu kedgſcheinen.Memoi- Wenn man rings um einen Ollben,res de! Baum einen Einſchnitt durch die Rinde ma

Acade- chet, ſo treibt er daſſelbige Jahr doppel

mie 1709, iel Blaͤtter und Fruͤchte; Allein mit de

Zeit verwelket er oberhalb des Einſchnltes, und verdorret endlich ganz und gar,welches daher zu kommen ſcheinet, weildeNahrungs⸗Safft im Zuruͤcke⸗ oder Herun,tertretten ſich um die Gegend des Wulſiegder ſich aus dem Einſchnitte hervor giebt,aufhaͤlt, und anfaͤnglich ſehr haͤufig Aalaustreibet, hernach aber darinnen dickwird, und ohne Bewegung bleibet.

Eine Akt Mir ſind einige ſehr zarte und mit einen

2801s„ Mllch⸗Safft angefuͤlte Pflanzen bekauſ,

Milch, welche Ihre Muthmaſſung noch mehre

Tithyma-beſtaͤrken konnen. Wenn man ſie um die

las. Mitte des Stammes mit Baſte, oder ueinem andern Bande, ſtark bindet: ſo h/

merket man, daß ſie oberhalb des Bandes

ſich allmaͤhlig aufblehen und zerplazen wollen; welches keine andere Urſache hobenkan, als weil der milchichte Safft anfanglich aus der Wurzel durch den Stamm idie Hoͤhe, und ſodann wieder die Rindtherunter ſteigen wuͤrde, wenn ihn das A0

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