Vierzehendes eſpraͤch⸗: 497
belieben anzumerken, daß das untere Laub Diean dem Baum, der oben auf der Flaͤche ſte⸗ 12 155het, mit derſelbigen gleich lauffe, oder von 1ihr uͤberall gleich weit entfernet ſey: Be⸗ der Erdemerken Sie ebenfalls, daß das unterſte ſtehe?Laub desſenigen Baumes, der auf demAbſchuße des Huͤgels ſtehet, uͤberall gleich-weit von der Erde entfernet ſtehe, alſo daßder Baum, damit dieſe Ordnung herauskaͤme, gegen den Fuß des Huͤgels vielmehrAeſte getrieben hat, als gezen deſſen Spi-tze. Gleichergeſtalten werden Sie uͤberallwahrnehmen, wenn man die Baume nachihrem eigenen Triebe wachſen laͤſſet, daßihre unterſte Aeſte allezeit ſich nach der Erd-Flaͤche richten, woruͤber ſie ſtehen, und folg-lich zuweilen ſchraͤgs, zuweilen Waſſer-recht haͤngen, damit ſie von der Erde gleichweit abſtehen. Es fragt ſich, woher dieſeskomme? Mich beduͤnket, man finde denGrund davon in des Herrn Prioris Muth-maſſung: er flieſſet in der That ganz un-ezwungen daraus. Der Stamm desduß⸗Baumes, der an dem Abſchuſſe desHuͤgeis ſtehet, machet mit dem obern Thei-le des Huͤgels einen ſpitzigen Winkel; abereinen ſtumpfen Winkel mit deſſen unternTheile: das heiſt ſo viel: zwiſchen demBaum und dem obern Theile des Huͤgels,iſt kein ſo groſſer Raum, als zwiſchen ebendieſem Baume und des Huͤgels untermI. Theil, Ji Thei-