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Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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Funfzehendes Geſpraͤch. 523

Holz, iſt in Indien theurer, als Gold ſel⸗ Dieber. Man giebt den Kleidern und Gemaͤ⸗Pflan-chern einen lieblichen Geruch damit; in sen.

Schwachheiten dienet es zur Herz-Staͤr-kung, gleichwie auch in der fallenden Sucht.Man faſſet auch die koſtbareſte IndianiſcheEdelgeſteine darinn; doch iſt dieſes nochnicht aller Nutzen der Aloe: Die Blaͤtterdieſes Baumes dienen ſtatt der Ziegeln aufdie Daͤcher, man giebt ihnen die Geſtaltdon Schuͤſſeln und Tellern, laͤſſet ſie wohlaustruͤcknen, und hedienet ſich ihrer zumTafel⸗ Service. Wenn man die Faſernund Adern bey Zeiten ausziehet, ſo ſind ſiezum Spinnen tauglich, und ſo gut, als derHanf. Von denen Spitzen an den Blaͤt-tern macht man Naͤgel, Pfeile und Aa-len, damit die Indianer ihre Ohren durch-bohren, wenn ſie dem Teufel zu Ehren ſichwehe thun wollen. Wenn man einige Kno-ſpen aus dem Baume reiſſet, daß er eineOefnung gewinnet, ſo lauft ein weinigterund zuckerſuͤſſer Safft in groſſer Menge her-aus, aus welchem ein vortrefflicher Trankzubereitet wird, der ſich nach einiger Zeitin den beſten Wein⸗Eſſig verwandelt. Dasolz an den Aeſten kan man eſſen, es ſchme-cket wie eingemachte Citronen. Man kanalles gebrauchen, auch ſo gar die Wur-zeln, die man gemeiniglich zu Seilen an-wendet. Kurz, ein ganzes Haushalten kanö von