736 Schauplaz der Natur.
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Die hat. Wir ſollen alſo G Ott fuͤr eine ſo voll-Pflan- kommene Nahrung danken, die ohne ſon-zen. derliche Muͤhe waͤchſet und aufbehaltenwird. Wenn man recht mit dem Korn um-ehen kan, ſo verdirbt es wohl in hundert—— nicht.
Der Chevalier. In hundert Jahren?Ich habe Korn wegſchůtten ſehen, das nichtdrey Jahre gut geblieben: Wie muß man
denn damit umgehen?Memoi- Der Graf. Wenn man es auſſchüͤttenres de will, ſo muß man es ein halb Jahr lang, zumStengel wenigsten alle bierzehen Tage einmahl, um;7eß-. wenden, hernach alle Monathe, oder auchnicht ſo offte. Man wirft es nemlich miteiner Schaufel von einem Plaz auf den an-dern, damit der Staub, der Unrath und diewarme kufft wegkomme und verrauche.Wenn man auf dieſe Weiſe dem Korn ſei-ne Hize benommen hat, ſo kan man es er-halten, ſo lange man will, wenn nur dasDach des Korn⸗Bodens etwas hoch, undgegen die Naͤſſe wohl verwahret iſt. Da-mit man aber allen beſorgliche Zufaͤllen vonSeiten der Lufft und der Korn⸗Wuͤrmevorbeugen moͤge, zumahlen den leztern, wel-che kein einſiges Koͤrnlein unverſchonet laſ-ſen: ſo muß man lebendigen Kalch uͤber denganzen Haufen ſtreuen, und mit Waſſerbeſprengen. Hlervon wird der Kalch er-weichet, und zu einer weiſſen Bruͤhe/ die 75