Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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146 Schauplatz der Natur.

—̃————Die oder der Ziege zuſchreibet, obſchon damahlsPflan⸗ eben ſo wohl, als heutiges Tages, die Erfah-zen. rung gar offt nicht damit uͤbereingeſtimmethat. Dieſes einige kan man zu ſeiner Ent-ſchuldigung anfuͤhren, daß er dieſe falſche,aber von Jugend auf bey ihm eingewurzel-te, Begriffe in den allerſchoͤnſten Verſen vor-

geſtellet hat.

Der Chevalier. Weil wir von denhimmliſchen Zeichen reden, denen man ſogroſſe Gewalt uͤber die Thiere und Erd-Gewaͤchſe beyleget, ſo muß ich mir eineErklarung ausbitten, warum man ihnen dieNamen und Geſtalten irdiſcher Thierebeygeleget hat? Woher ruͤhret dann derWidder, der Stier, und alles uͤbrige, wasman mir in dem Thier⸗Kreyſſe gewieſen?Ich habe zwar die Benennung und den Ortgelernet, aber niemahlen die Urſache davonerfahren, die mir beſtaͤndig fremde vorkom-met, wiewohl ich taͤglich davon reden hoͤte.

Der Prior. Man kan ſchwerlich die

Ungrund Urſache dieſer wunderlichen Namen voͤllgdes Nati,ergruͤnden, indem ſie allem Anſehen nachStellens aus dem tlefſten Alterthume herruͤhren. Je-urſprung doch muß man hiedey einigen Unterſchiedder Be⸗ beobachten, und von denen Namen der zwolnennung himmliſchen Zeichen ein ander Urtheil fal,ber aa, len, als von den uͤbrigen Figuren der Ge-ſchen 3e, ſtirne. Die Gelehrte halten meiſtens daſdechen. die Egyptler haͤtten die zwolf Zeichen 9