512 Schauplaz der Natur.
Die Wende⸗Circul in die Hohe ſteiget, den Namen ei-
flan⸗ nes Skeinbockes ausgeſucher, weil dieſe Thiere in
zen. Gewohnheit haben, unter waͤhrendem freſſen in die
Hoͤhe zu klettern, und damit biß an die oberſte Spi-
ze der Felſen fortzufahren. Der Waſſer⸗Eymer kan
gar wohl den Regen, den Schnee und das ſchlimme
Wetter im Winter vorſtellen, der ſo dann am ſtaͤrke-
ſten iſt Endlich ſcheinen die zuſammen gebundene
beede Fiſche auf die Erzeugung der Fiſche abzuzie-
len, welche mit Ende des Winters anfängt; oder
auf die Fiſcherey, welche ſodann anfaͤnget gut zuwerden.
Ich bitte um Vergebung wegen meiner freyenMuth maſſungen, ich beſcheide mich ganz gerne, daßſie nicht alle von gleicher Starke ſind.
Der Graf. Ihre Erklaͤrungen kommen ganzwahrſcheinlich heraus. Wenn auch gleich nicht al 2les vollig getroffen waͤre; ſo iſt doch genug, wennnur einige darunter ungezwungen und begreiflich 8ind: man kan aus dieſen ſchon genugſam ſchlieſ-ken, daß die Alten aus dergleichen Udereinſtimmun-ten Anlaß genommen, die zwoͤlf Zeichen des Thier-Kreyſes mit ſolchen Namen zu belegen, wodurchdenn auf einmahl der Grund des Nativitaͤten⸗Stel-lens, und der aberglaubiſchen Gewohnheiten beydem Feld⸗Bau, eingeriſſen wird.
Der Chevalier Ich werde dieſe Erzehlungen 5mit zu denen Anmerkungen fügen, die ich von un-ſern andern Unterredungen aufgeſezet habe; undich bitte den Herrn Prior, ſolche heute und morgen,vor meiner Abreiſe, zu uͤberſehen. Ich will mei-nen guten Freunden weiſen, was ich gelernet habe.Die Sraͤfin. Herr Chevalier! wenn Sie unsin den kuͤnftigen Ferien wieder heimſuchen wollen,ſo verſpreche ich Ihnen den zweyten Theil. Wohl
verſtanden, wenn der Herr Prior und der Herr
Graf fuͤr mich Buͤrge ſtehen wollen.
Ende des erſten Theils.
Seng.
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