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Zweyter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde befindlich.
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Erſtes Geſpraͤch. 7

oder Structur jedweder Bluͤthe genau be⸗ Dietrachte, ſo finde ich allezeit bey ihr eine, oder Blumenmehrere Hülſen, worinnen das Saamen⸗ h pla;Korn lieget Ich bemerke um dieſe Huͤl⸗*ſen die Faͤdelein, woran die mit Staub ge-

fuͤllte Haͤuptlein hangen, der hernach ausihnen fallt. Alles dieſes iſt mit dem Blu-

men⸗ Becher wie mit einem Mantel umge-

ben, der ſich gleichſam mit Vorſichtigkeitoͤffnet, nachdem die Lufft beſchaffen iſt. Al-

le dieſe Zubereitungen bringen mich zu ei-

nem Schluß Ich muß endlich glauben,

daß dieſe kuͤnſtlich und ſchoͤn angeordneteTheile der Bluͤthe, welche verwelcken, ſo-

bald das Saamen⸗Korn ſeine Geſtalt er-

halt, zu ſeiner Zeugung helffen. Auf dieſeWeiſe erkenne ich den erſten Endzweck derBluͤthen. Da Gott dem Menſchen dieGewaͤchſe der Erden gegeben, hat er die-

ſer Gabe eine in Ewigkeit fortwuͤhrigeDauer beygeleget, indem er den Bluͤthenanbefohlen, daß ſie das Saamen⸗Kornfruchtbar machen, und dadurch jedwedes3 jahrlich neu hervorbringen ſol-

e

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Der Chevalier. Dieſe Verrichtungiſt ſehr edel: Wenn ſie aber um der Frucht-barkeit des Saamens willen da ſind, kanman nichts deſtoweniger ſagen, ſie ſeyenzu unſerer Luſt erſchaffen?

A 3 Der