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Zweyter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde befindlich.
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Erſtes Geſpraͤch. 7

Strauß zu verſchaffen, und ohnerachtet. Diedie Bluͤthen ihm Fruͤchte zubereiten, die er 6 0nach ihrem Abfallen genieſſet, ſo achtet er then 1dennoch die Blumen hoch, ob er gleich keienen andern Nutzen von ihnen weiß, als

die Luſt: allein ſie ſtellen ſich ihme mit ſol-

cher Annehmlichkeit und Pracht vor Augen,daß man leicht ſiehet, ſie wollen ihn zur Ver-wunderung noͤthigen.

Der Prior. Es iſt kaum glaublich/wie ſehr die Goͤttliche Guͤte bemuͤhet iſt,dem Menſchen durch die Menge undSchoͤnheit der Blumen und Bluͤthen eineLuſt zu machen. Ihre Menge iſt unbe⸗Mengegreiflich, man ſollte dencken, ſie hatten Be⸗ der Blu-fehl aus ſeinen Fußſtapfen hervor zu wach- men.ſen: Alle Theile der Natur legen ihmWechſelsweiſe welche dar: Sie wachſenauf den Baumen ſowohl, als auf den Feld-Krautern: Sie zieren die Berge ſowohl,als die Thaͤler: Es prangen die Wieſendamit, man findet ſie aber auch neben demGehoͤlze und auf den Heiden; der ganzeErdboden iſt/ gleich einem Garten, damit an-gefuͤllet: und damit der Menſch eines ſo lu-ſtigen Anblicks nicht beraubet werde, wenner ſich in dem engen Bezircke ſeiner Woh-nung aufhaͤlt, ſo trachten ſie ihm ſelbige an-nehmlicher zu machen, und verſammlen ſichalle auf ſeinen Blumen⸗Beeten, woſelbſtenſie lieber bleiben, als anderswo. a

A 4 Die