DasBeet.Euſt;Stuͤck.
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38 Schauplatz der Natur.
rig die Verſuche dieſes Engellaͤnders mit ei-Garten⸗genen Augen zu ſehen, vorjetzo aber liegt
mir am meiſten daran, zu wiſſen, wie mandie Blumen auf die gewoͤhnliehe Art zie-het.
Der Graf. Bey den Blumen mußman zweyerley Bemuhungen anwendentheils ſind allgemein, und erſtrecken ſich aufalle Arten, theils aber werden nur bey ge-wiſſen Arten ins beſoſondere erfordert. Zuden erſtern, wobey wir es vor heute bewen-den laſſen, gehoͤret die Zubereitung des Erd-reichs, die Vermehrung der Blumen durchden Saamen, und leztlich die Unterhal-tung der Pflanze.
Juberei: Erſtlich muß man bey guter Zeit gute fet-zung ver⸗te, dann auch leichte, ſandigte, und Miſt⸗Er-
ſchiedener
de ſammlen, welche letztere nichts anders
iſt, als gaͤnzlich verfaulter Miſt; anbey kan
man ſich noch mit Aſche verſehen. DieſeErden wirfft man durch die Hurte, oderſiebt ſie durch ein eiſern Sieb, und miſchetſie zu gleichen Theilen; oder, man machtverſchiedene Hauffen, und ſchuͤttet auf einenmehr von der fetten Erde, oder mehr vonder magern oder von der Miſt⸗Erde, alsvon den beeden andern. Dieſe Erden muͤſ-ſen wenigſtens einen Winter uͤber ausru-hen, damit ſie ſich recht durchdringen undvereinigen, ehe man ſie gebrauchet. Siewiſſen, daß alle Blumen entweder auf 1 255zelich-