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Zweyter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde befindlich.
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o Schauplatz der Natur.

Das den Niederlanden damahls viele Liebhaber,Garten ⸗ welche oͤffters neue Gattungen in allen21 Blumen⸗Arten erfanden, weil ſie gewohntStück. waren ſie aus dem Saamen zu ziehen. Ja

ſie hatten dieſen Gebrauch gantz alleine, ent-weder weil man bey uns(Franzoſen) hier-an nicht gedachte, oder weil unſere natuͤrli-che Ungedult dergleichen Mittel nicht liebte,deren Wuͤrckung ſich erſt mit der Zeit aͤuſ-ſert. Endlich wurde man muͤde, mit groſ-ſen Unkoſten von den Fremden zu kauffen,was man ſchoͤnes bey ihnen fand. DieBlumiſten zu Paris und in einigen Pro-dinzen, beſonders in Normandie und zumvoraus in Caen, ſiengen an, eben ſo wohlals die Niederlaͤnder zu ſaen, ja in noch groͤf-ſerer Menge: Dieſes, benebſt der Gelin-digkeit unſerer Lufft, brachte uns weit ſchoͤ-nere Sachen zuwegen, als man aus Nie-derland erhielte. Jetzo haben wir die Frem-den nicht mehr noͤthig, vielmehr verlangenſie bißweilen etwas von uns.Die Der Blumen⸗Saamen will trocken ge-Saamen⸗ ſammlet und bewahret werden. WennKörner. die Stengel anfangen gelb zu werden, oderwenn man auf andere Weiſe abnimt, daßdie Saamen⸗Koͤrner ihre Reiffe erlangethaben, ſo ſchneidet man die Stengel obenab/ und laͤſſet den Saamen in den Saͤck-gen oder Capſuln, worinn ihn die Natur ein-geſchloſſen hat. Selbige leget man etlicheTage