Das8 0 fe wegtragen muß, ſo bedecket man die Oef-Lust nung an dem Boden ſo, daß das Waſſer
Sõtuck
44 Schauplatz der Natur.
Wenn man die Blumer Kaͤſten oder Toͤp-
auslauffen, jedoch kein Wurm eindringenmoͤge. Will es ſich zum heſtigen Regen,Hagel oder Sturm anlaſſen, ſo kan mandie Toͤpfe auf die Seite legen, und denBoden gegen die Seite wenden, daher derWind blaͤſet.
Der Chevalier. Auf dieſe Weiſe kanman einer jungen Pflanze viel Ungemaͤch-lichkeit erſpahren. Allein ich ſehe, daßman dieſe Toͤpfe gemeiniglich in die Erdeeingraͤbet: Folglich iſt es ja eben ſoviel, alsob man gar nicht in die Toͤpfe verpflan-zet haͤtte.
Der Graf. Man graͤbt ſie zuweilen inein Miſt⸗Beet, um ſie zu erwaͤrmen; zuwei-len nur in die freye Erde, damit ſie gewiſſerkraͤfftiger Duͤnſte thellhafftig werden, ſoaus der Erde aufſteigen, und zum Fort-wachſen ſehr viel helfen: Hernach ſtelletman ſie wieder in den Schatten: Solchergeſtalten wartet man ihrer nach Wunſch,und giebt einer Pftanze alles, was ſie zuverlangen ſcheinet. 5
Was die Sorgfalt anbetrifft, die manauf die ſchoͤnſten Blumen wenden muß,davon koͤnnen Sie hier leicht Nachricht ein-ziehen, auch in meiner Abweſenheit. Mei-
ne Gemahlin liebt die Blumen ungemein,N man
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